In einer gesunden Beziehung gilt oft das Prinzip – Gucken darf man, aber gegessen wird zu Hause. Wenn diese ungeschriebene Regel dann doch durch eine Affäre eines oder gar der zwei Partner gebrochen wird, bedeutet dies zumeist auch das Ende der Beziehung. Dabei ist es selten böse Absicht, dass sich Mann oder Frau in eine sexuelle Beziehung außerhalb der Partnerschaft stürzen. Oftmals sind Unzufriedenheit in der Beziehung ausgelöst durch Routine im Alltags- und Sexualleben oder auch das Gefühl nicht mehr so stark beachtet zu werden, Auslöser, sich vom Partner zu entfremden. Und wenn sich dann noch die Möglichkeit eines Seitensprungs ergibt, wird diese auch oft wahrgenommen, um das eigene Selbstwertgefühl wieder zu stärken oder unausgesprochene sexuelle Wünsche auszuleben. Während viele den Seitensprung vor dem Partner oder der Partnerin verschweigen, gibt es auch eine Vielzahl, deren schlechtes Gewissen sie schließlich veranlasst, den Seitensprung zu beichten. In diesem Fall handelt es sich auch seltener um eine längere Affäre als vielmehr um einen spontanen Seitensprung, der sich aus der Situation ergeben hat. Wer sich nach einer Beichte zusammen mit dem Partner entscheidet, der Beziehung noch eine Chance und einen „neuen Sinn zu geben“, dem steht eine schwere Zeit bevor, in der vor allem das Vertrauen des Partners wieder neu gewonnen werden muss. Obwohl es vielen Paaren nicht gelingt, dieses Ziel zu erreichen, so gibt es dennoch diejenigen, die trotz oder vielleicht gerade durch den Seitensprung ein „Revival“ der alten Liebe erzeugen. Studien haben zudem erwiesen, dass Männer und Frauen meist eindeutig aus unterschiedlichen Gründen fremdgehen. Während Männer in einem Seitensprung meist die Bestätigung der eigenen Attraktivität suchen, wurzelt das sexuelle Doppelleben der Frauen oftmals in der Unzufriedenheit mit dem eigenen Partner.
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